Anpassung der Ergänzenden Geschäftsbedingungen
zum 1. Oktober 2018

Hiermit informieren wir Sie als Bilanzkreisverantwortlichen gemäß § 10 der aktuell geltenden „Ergänzenden Geschäftsbedingungen der GASPOOL Balancing Services GmbH (GASPOOL) für Bilanzkreisverantwortliche“ (Ergänzende Geschäftsbedingungen) in Verbindung mit § 30 (2) der aktuellen „Geschäftsbedingungen für den Bilanzkreisvertrag“ zwei Monate im Voraus über eine Änderung der aktuell geltenden Ergänzenden Geschäftsbedingungen, die zum  01.Oktober 2018 in Kraft treten soll.

Die neuen Ergänzenden Geschäftsbedingungen finden Sie hier.

Die Änderung betrifft die Einführung einer Berechtigung der GASPOOL zur Erhebung einer angemessenen Abschlagszahlung auf die für den Bilanzkreisverantwortlichen erwartete Konvertierungsumlage in § 3 Satz 2 der Ergänzenden Geschäftsbedingungen. Darüber hinaus wurde eine begriffliche Aktualisierung in § 3 Satz 2 vorgenommen. Der dort gegenwärtig verwendete Begriff der „Regelenergieumlage“ wurde nun durch die aktuell geltenden Begrifflichkeiten „SLP- und RLM-Bilanzierungsumlage“ ersetzt. Alle vertraglichen Daten bleiben von den Änderungen unberührt.

Die Änderung erfolgt auf der Grundlage von § 10 der aktuell geltenden Ergänzenden Geschäftsbedingungen in Verbindung mit § 30 (2) der aktuellen Geschäftsbedingungen für den Bilanzkreisvertrag. Die Änderung der Ergänzenden Geschäftsbedingungen gilt durch den Bilanzkreisverantwortlichen als angenommen, sofern dieser nicht binnen 15 Werktagen ab Zugang der vorliegenden Information über die Änderung kündigt.

Anpassung der Geschäftsbedingungen Bilanzkreisverantwortliche
ab 1. Oktober 2018

Die Verbände BDEW, VKU und GEODE haben die Kooperationsvereinbarung zwischen den Betreibern von in Deutschland gelegenen Gasversorgungsnetzen (KoV) überarbeitet, die zum 1. Oktober 2018 in Kraft treten wird (KoV X).

Mit der Änderung der KoV gehen auch Änderungen der Geschäftsbedingungen des Bilanzkreisvertrages einher. Diese beinhalten folgende Anpassungen:

  • § 14 Ziffer 7: Zur Berechnung der Ausgleichsenergiepreise legt der MGV die jeweils an M+10 Werktagen veröffentlichten mengengewichteten Gasdurchschnittspreise zugrunde. Nach diesem Zeitpunkt werden Änderungen der mengengewichteten Gasdurchschnittspreise bei der Bildung von Ausgleichsenergiepreisen nicht mehr berücksichtigt.

  • § 25 Ziffer 12: Anpassungen bei der Berechnung der Vertragsstrafe bei der physischen Erfüllungsrestriktion

Weiterhin wurden die Vereinbarung über die Verbindung von Bilanzkreisen nach § 17 Ziffer 3 der Geschäftsbedingungen des Bilanzkreisvertrages angepasst.

Laut § 31 Abs. 2 des aktuellen Bilanzkreisvertrages ist der Marktgebietsverantwortliche berechtigt, Änderungen in den Geschäftsbedingungen vorzunehmen. Der Marktgebietsverantwortliche informiert Sie als Bilanzkreisverantwortlichen über die Änderungen gemäß § 31 Abs. 2 zwei Monate vor Wirksamkeit. Alle vertraglichen Daten bleiben davon unberührt. Die Änderung der Geschäftsbedingungen dieses Vertrages gilt durch den Bilanzkreisverantwortlichen als angenommen, sofern dieser nicht binnen 15 Werktagen ab Zugang der Information der Änderung kündigt.

 

 

Für die Leistungszeiträume Januar, Februar und März 2019 schreibt GASPOOL jeweils einen Bedarf von 1.300 bzw. 2.300 MW in der Richtung „System Buy“ für das Produkt Long Term Options aus. 

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GASPOOL veröffentlicht die neuen Geschäftsbedingungen Regelenergie zum 1. November 2018.

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FNB starten Projektwebsite um den Markt über Schritte zum bundesweiten Gas-Marktgebiet in 2021 zu informieren.

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