Strukturierungsbeiträge

Strukturierungsbeiträge sollen Bilanzkreisverantwortlichen einen Anreiz bieten, stündliche Differenzen zwischen ein- und ausgespeisten Mengen innerhalb eines Bilanzkreises möglichst gering zu halten und damit zur Netzstabilität sowie zur Reduzierung des Einsatzes des Gesamtregelenergiebedarfes beizutragen. Die Abrechnung der Strukturierungsbeiträge erfolgt gemäß § 24 der Netzzugangsbedingungen der GASPOOL Balancing Services GmbH. Durch die Zahlung der Strukturierungsbeiträge findet kein Ausgleich der Stundenabweichung statt.

Die bei GASPOOL eingesetzten variablen Strukturierungsbeiträge teilen sich wie folgt auf die verschiedenen Stunden des Gastages auf und gelten ab dem 01.10.2009 bis zum 30.09.2016. Danach wird dieses Anreizsystem durch die Einführung des Modells zum Flexibilitätskostenbeitrag gemäß Festlegung BK7-14-020 (Gabi Gas 2.0) abgelöst. Eventuelle spätere Änderungen der variablen Strukturierungsbeiträge werden mit einer Vorlaufzeit von 10 Werktagen auf dieser Seite veröffentlicht.

Zwischen 7:00 und 10:00 Uhr:

  • für Überspeisungen 10 %
  • für Unterspeisungen 20 %

Zwischen 18:00 und 21:00 Uhr:

  • für Überspeisungen 10 %
  • für Unterspeisungen 20 %

Zwischen 23:00 und 05:00 Uhr:

  • für Überspeisungen 20 %
  • für Unterspeisungen 10 %

Für die Berechnung des Strukturierungsbeitrages werden weiterhin die Tagesreferenzpreise herangezogen.

weitere Informationen

Übersicht über die Strukturierungsbeiträge:
Tabelle
Schaubild

Für die Leistungszeiträume Januar, Februar und März 2019 schreibt GASPOOL jeweils einen Bedarf von 1.300 bzw. 2.300 MW in der Richtung „System Buy“ für das Produkt Long Term Options aus. 

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GASPOOL veröffentlicht die neuen Geschäftsbedingungen Regelenergie zum 1. November 2018.

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FNB starten Projektwebsite um den Markt über Schritte zum bundesweiten Gas-Marktgebiet in 2021 zu informieren.

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