GASPOOL setzt Konvertierungsentgelt von April bis Oktober 2017 auf 0,40 €/MWh fest

Erstmals wird auch eine Konvertierungsumlage in Höhe von 0,022 €/MWh eingeführt

Berlin. Die GASPOOL Balancing Services GmbH senkt ab 1. April das Konvertierungsentgelt für die Konvertierungsrichtung H- nach L-Gas. Aufgrund der in den vergangenen Sommerperioden tendenziell überspeisten L-Gas Gebiete im Marktgebiet beträgt es nun bis zum 1. Oktober 2017 0,40 €/MWh. Mit der nur geringen Absenkung des Konvertierungsentgelts für die Konvertierungsrichtung H- nach L-Gas unterstreicht GASPOOL, dass die Versorgungslage im L-Gas nach wie vor angespannt ist. Aus diesem Grund hat GASPOOL kürzlich erneut LTO und DSM ausgeschrieben. Für die Konvertierungsrichtung L- nach H- Gas sieht die Festlegung Konni Gas kein Entgelt vor.

Der Marktgebietsverantwortliche setzt damit den Beschluss der Bundesnetzagentur vom 21.12.2016 um. Aus Gründen der Versorgungssicherheit sollen somit notwendige Anreize geschaffen werden, um eine ausreichenden Einspeisung von L-Gas in das GASPOOL-Marktgebiet zu gewährleisten.

Ab 1. April 2017 erhebt GASPOOL zudem erstmals eine Konvertierungsumlage. Diese wird 0,022 €/MWh betragen. Die Konvertierungsumlage dient dazu, die Kosten, die dem Marktgebietsverantwortlichen entstehen und nicht durch die Einnahmen aus dem Konvertierungsentgelt gedeckt sind, auszugleichen. Dieses Entgelt wird auf alle physischen Einspeisemengen erhoben.


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