Antrag auf Verlängerung des Konvertierungsentgeltes durch Bundesnetzagentur nicht widersprochen

Berlin. Die GASPOOL Balancing Services GmbH begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur, der am 26. Januar 2016 angezeigten Verlängerung des Absenkungszeitraumes für das Konvertierungsentgelt um ein halbes Jahr nicht zu widersprechen. Dies hat die Bundesnetzagentur (BK7-11-002) am 9. Mai 2016 mitgeteilt.

Für das Marktgebiet GASPOOL bleibt demnach die Obergrenze in Höhe von 0,441 Euro/MWh für die Konvertierung von H-Gas nach L-Gas bis 31. März 2017 bestehen. Für die Konvertierungsrichtung L-Gas nach H-Gas bleibt der Abschmelzungspfad hingegen unverändert, so dass hierfür ab Oktober 2016 kein Entgelt mehr für die bilanzielle Konvertierung erhoben wird. Die Möglichkeit zur Erhebung einer Konvertierungsumlage bleibt weiterhin bestehen.

Die Festlegung zu Konni Gas sieht für Ausnahmesituationen vor, die Obergrenze nach vier Jahren nicht komplett auf Null absenken zu müssen. In den letzten Jahren kam es zu grundsätzlichen Änderungen der Rahmenbedingungen im Marktumfeld für L-Gas. Insbesondere in der unvorhergesehenen Drosselung der niederländischen L-Gas-Produktion infolge verstärkter Erdbebentätigkeit in der Region Groningen sahen GASPOOL und ihre Gesellschafter eine solche Ausnahmesituation und hielten es für dringend geboten, das Konvertierungsentgelt beizubehalten. Dadurch soll der Anreiz erhalten bleiben, qualitätsgerecht Gas zu beschaffen und in das jeweilige Marktgebiet einzuspeisen.

Den Link zur Mitteilung 1 zur Konni-Festlegung der Bundesnetzagentur finden Sie auf unserer Homepage unter Aktuelles


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